Die Friedenskirche

wurde 1925-28 nach den Plänen von Prof. German Bestelmeyer erbaut, sie brannte 1944 völlig aus und wurde 1952 wieder eingeweiht.
Der heutige Hochaltar wurde ursprünglich von Sebald und Katharina Peringsdörfer in die Augustinerkirche gestiftet und 1486 geweiht. 1564 wurde der Altar nach Hl. Kreuz überführt und fand nach dem 2. Weltkrieg seine Heimat in der wieder aufgebauten Friedenskirche.

Wandelaltar mit gefassten Schnitzfiguren und gemalten Flügeln (Michael Wohlgemut und Werkstatt, zwischen 1486 und 1488), die Schnitzereien sind vom Meister des Rochus-Altares in St. Lorenz. An der Chorsüdseite befindet sich der ehem. 14-Nothelfer- Altar mit Malereien auf Goldgrund.

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Die Johanniskirche

Der Chor wurde 1377, das Langhaus 1395 eingeweiht. 1446 Anbau der Sakristei, nach umfangreichen Erweiterungen letzte Renovierung 2005 abgeschlossen. Berühmt ist der Hochaltar, wohl zwischen 1511 und 1516, eine Stiftung des Nürnberger Patriziers Fritz Holzschuher und seiner Ehefrau, geb. Kreß. Im Dreifiguren-Schrein stehende Muttergottes zwischen den beiden Johannes (dem Täufer und dem Evangelisten). Stilkreis des Veit Stoß. Die Malereien 1511/1512 von Wolf Traut. Noch älter ist der Passionsaltar, ein Tryptichon vom Meister des Tucher-Altars um 1440. Auf Goldgrund in der Mitte Kalvarienberg, auf den schmalen Flügelinnenseiten links Verspottung Christi, rechts Geißelung. An der Chornordwand Holzfigur des Johannes des Täufers, um 1470, ein Werk von Veit Stoß.

Die Johanniskirche ist die einzige Kirche, die durch die Kriegereignisse des 2. Weltkrieges nicht beschädigt wurde. Lediglich das Gesprenge des Hochaltars brannte an. Es konnte aber durch die Spende eines Nürnbergers bald wieder restauriert werden.

Die Johanniskirche wurde in den Jahren 2004 und 2005 in Teilen aufwendig restauriert. Das Dach war undicht, es drang Wasser ein und zerstörte auch den Innenraum der Kirche. Die Emporen waren morsch und es war zu befürchten, dass diese wegen Baufälligkeit nicht mehr zu betreten waren.

Bereits im Jahr 2002 war die Steinmeier Orgel für ca.
30.000 € generalüberholt worden.

Im Frühjahr und Sommer 2004 wurde das Dach der Kirche saniert. Ab September 2004 musste die Kirche dann geschlossen werden und es wurde der Innenraum vollständig restauriert. Die Wände bekamen einen neuen Anstrich, die Emporen wurden für die 5 fache Soll-Belastung ausgelegt, die Bilder wurden gereinigt, die Bänke bekamen einen neuen Anstrich und es wurde ein Platz für Konzertaufführungen geschaffen.

Johannes der Täufer zog im Frühjahr 2005 nach Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten am Kirchweihsonntag unseres Stadtteils mit einem Festgottesdienst wieder ein.